Donnerstag, 8. Juli 2010

Kopf hoch, Jungs!

Sowas passiert. Viel vorgenommen, fast nichts hat geklappt. Mit etwas mehr Erfahrung hätten die Jungs es geschafft, da bin nicht nur ich mir sicher.

Wie heißt es doch in einem alten Sprichwort? "Jugend ist ein Fehler, der mit jedem Tage besser wird". Man kann nicht gleichzeitig jung, wild und spielfreudig sein und in gleichem Maße abgeklärt und vor allem erfahren.

Doch diese Mannschaft sollte ihren Weg gehen. Ob dieser zwangsläufig zu Titeln führt, lässt sich nicht vorhersagen.

Wie lautet eines der berühmten und ach so wahren Herberger-Zitate? "Die Leute gehen zum Fußball, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht". Das es gut ausgeht, wäre den sympathischen Burschen und den Fans zu wünschen. Wie im Leben kommt man von einem Gipfel zum nächsten meist nur durch das Tal.

Als gestern der erste Angriffswirbel der Spanier abebbte und die deutsche Mannschaft endlich etwas besser ins Spiel fand, hätte es mit Pech für Spanien nach Trochowski`s Schuss auch 1:0 für uns stehen können. Ebenso wie in der 63. Minute als Toni Kroos die Riesen-Chance, völlig frei vor dem Tor, ebenfalls die Möglichkeit zur Führung vergab. Und dann? Das sind die Unwägbarkeiten des Fußballs. Kein Spiel ist wie das andere und im DFB-Pokal gewinnen fünftklassige Mannschaften auch schon mal gegen gegen einen Champions-League-Teilnehmer.

Die treffendste Bemerkung nach dem verlorenen Halbfinale kam vom Bundestrainer högschtpersönlich: "Spanien spielt seit über drei Jahren mit einer quasi unveränderten Mannschaft, wir seit sechs Wochen".

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