Sowas passiert. Viel vorgenommen, fast nichts hat geklappt. Mit etwas mehr Erfahrung hätten die Jungs es geschafft, da bin nicht nur ich mir sicher.
Wie heißt es doch in einem alten Sprichwort? "Jugend ist ein Fehler, der mit jedem Tage besser wird". Man kann nicht gleichzeitig jung, wild und spielfreudig sein und in gleichem Maße abgeklärt und vor allem erfahren.
Doch diese Mannschaft sollte ihren Weg gehen. Ob dieser zwangsläufig zu Titeln führt, lässt sich nicht vorhersagen.
Wie lautet eines der berühmten und ach so wahren Herberger-Zitate? "Die Leute gehen zum Fußball, weil sie nicht wissen, wie es ausgeht". Das es gut ausgeht, wäre den sympathischen Burschen und den Fans zu wünschen. Wie im Leben kommt man von einem Gipfel zum nächsten meist nur durch das Tal.
Als gestern der erste Angriffswirbel der Spanier abebbte und die deutsche Mannschaft endlich etwas besser ins Spiel fand, hätte es mit Pech für Spanien nach Trochowski`s Schuss auch 1:0 für uns stehen können. Ebenso wie in der 63. Minute als Toni Kroos die Riesen-Chance, völlig frei vor dem Tor, ebenfalls die Möglichkeit zur Führung vergab. Und dann? Das sind die Unwägbarkeiten des Fußballs. Kein Spiel ist wie das andere und im DFB-Pokal gewinnen fünftklassige Mannschaften auch schon mal gegen gegen einen Champions-League-Teilnehmer.
Die treffendste Bemerkung nach dem verlorenen Halbfinale kam vom Bundestrainer högschtpersönlich: "Spanien spielt seit über drei Jahren mit einer quasi unveränderten Mannschaft, wir seit sechs Wochen".
Donnerstag, 8. Juli 2010
Mittwoch, 7. Juli 2010
Daumen drücken
Heute heißt es: Daumen drücken! Für eine deutsche Mannschaft, die nicht nur die Herzen der Fans in Deutschland erobert hat, sondern sich in der ganzen Welt Sympathien oder zumindest gehörige Anerkennung erarbeitet und vor allem erspielt hat.
Das Quäntchen Glück gehört zwar auch dazu, doch keiner wird widersprechen können, wenn man dieser Mannschaft den schönsten Fußball bei dieser WM bescheinigt. Und das Glück hat Deutschland im Rahmen des Turniers eindeutig weniger in Anspruch genommen als die meisten anderen Mannschaften.
Die Jungs sind sympathisch, frech, lustig, zielstrebig und bilden eine klasse Einheit. Das war so nicht zu erwarten. Doch wenn man die Spielfreude, die Kompaktheit und den Einsatz sieht, kommt man nicht umher, zu sagen, dass es diese Kombination im deutschen Fußball nur ganz selten gab.
Obwohl Deutschland mit die beste Nation bei Fußballweltmeisterschaften ist. Klar, Brasilien war schon fünf Mal Weltmeister, Italien (o. k., `34 und `38 sind schon ewig her) vier Mal, doch Deutschland war bereits unglaubliche zwölf Mal im Halbfinale, drei Mal Weltmeister, vier Mal Vize-Weltmeister und drei Mal Dritter.
Doch diese Truppe ist ein Sympathieträger und eine Werbung für ein neues, ein anderes Deutschlandbild, als das, was in den Köpfen Vieler noch immer präsent ist. Die Presse in Südafrika nannte diese Mannschaft bereits nach dem England-Spiel "..das wahre Regenbogen-Team" und spielte damit auf die ein Spiegelbild unserer Gesellschaft darstellende "Multi-Kulti-Truppe" an. Und wenn dann sogar die Yello Press in England mit "Go Germany" titelt, weiß man, dass dies einer Adelung gleichkommt.
Macht den Traum war, Jungs! Und nach Lena Meyer-Landrut, die Europa eroberte, gäbe es innerhalb kürzester Zeit einen weiteren Meister der Herzen, der den Titel auch wirklich in Händen hält.
Das Quäntchen Glück gehört zwar auch dazu, doch keiner wird widersprechen können, wenn man dieser Mannschaft den schönsten Fußball bei dieser WM bescheinigt. Und das Glück hat Deutschland im Rahmen des Turniers eindeutig weniger in Anspruch genommen als die meisten anderen Mannschaften.
Die Jungs sind sympathisch, frech, lustig, zielstrebig und bilden eine klasse Einheit. Das war so nicht zu erwarten. Doch wenn man die Spielfreude, die Kompaktheit und den Einsatz sieht, kommt man nicht umher, zu sagen, dass es diese Kombination im deutschen Fußball nur ganz selten gab.
Obwohl Deutschland mit die beste Nation bei Fußballweltmeisterschaften ist. Klar, Brasilien war schon fünf Mal Weltmeister, Italien (o. k., `34 und `38 sind schon ewig her) vier Mal, doch Deutschland war bereits unglaubliche zwölf Mal im Halbfinale, drei Mal Weltmeister, vier Mal Vize-Weltmeister und drei Mal Dritter.
Doch diese Truppe ist ein Sympathieträger und eine Werbung für ein neues, ein anderes Deutschlandbild, als das, was in den Köpfen Vieler noch immer präsent ist. Die Presse in Südafrika nannte diese Mannschaft bereits nach dem England-Spiel "..das wahre Regenbogen-Team" und spielte damit auf die ein Spiegelbild unserer Gesellschaft darstellende "Multi-Kulti-Truppe" an. Und wenn dann sogar die Yello Press in England mit "Go Germany" titelt, weiß man, dass dies einer Adelung gleichkommt.
Macht den Traum war, Jungs! Und nach Lena Meyer-Landrut, die Europa eroberte, gäbe es innerhalb kürzester Zeit einen weiteren Meister der Herzen, der den Titel auch wirklich in Händen hält.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Übrigens...
...die Fotos von dA smOOvE gibt es jetzt nicht mehr auf der HP, sondern der Übersichtlichkeit halber auf facebook
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